Booking.com oder Airbnb: Die Buchungsportale im Vergleich

Außergewöhnliche Übernachtung im ländlichem Charme

Hohlebach Mühle

Inhaltsverzeichnis

Die größten Hotelvergleichsportale sind fast jedem Bekannt: Booking.com oder Airbnb, denn niemand kann sich bei der Urlaubsplanung einer der beiden Plattformen entziehen. Beide Internetseiten sind sehr übersichtlich gestaltet und bieten den Nutzer*innen direkt eine Auswahl verschiedener Kategorien, die für die Urlaubsplanung relevant sein können.

Trotzdem stehen viele Nutzer*innen, sowie Hotel- und Ferienhausbesitzer*innen Booking.com und Airbnb kritisch gegenüber, denn die Online-Urlaubsbuchung bietet keine persönliche Beratung über verschiedene Unterkünfte, Ausflugsziele oder umliegende Restaurants, Bars oder die Entfernung zum Strand, wie es ein Reisebüro oder andere persönliche Buchungsunternehmen tun könnten. Zudem wirken die niedrigen Preise für viele Nutzer*innen zu günstig, denn anderswo kann man selten für die Preise, welche von Airbnb und Booking.com angeboten werden, in ein beispielsweise sehr schickes Hotel fahren.

Auch wenn Airbnb anfänglich nur zur Vermittlung von Privatunterkünften gedacht war, gibt es dort doch eine große Auswahl an Hotels. Umgekehrt handelt es sich bei Booking.com: Hier sollte man hauptsächlich buchen. Inzwischen findet man aber auch bei Booking.com viele Privatunterkünfte. Nun stellt sich den Nutzer*innen natürlich die Frage: Welche der beiden Online-Buchungs-Portale eignet sich mehr für die eigenen Bedürfnisse und worauf muss ich achten?

Buchung über Booking.com oder airbnb oder doch direkt im Hotel?

Bei der Buchung über Online-Portale wie Booking.com oder Airbnb ist zu beachten, dass man bei Airbnb eine Mindestaufenthaltsdauer einstellen kann. Bei Booking.com wird hingegen gefordert, dass jede Unterkunft auch für eine Nacht buchbar sein muss: Heißt für Besitzer*innen von Privatunterkünften, dass im Extremfall die Unterkunft jeden Tag gereinigt werden muss und andere Urlauber*innen einchecken.

Die User*innen beider Plattformen unterscheiden sich außerdem voneinander, denn ein*e User*in, welche*r normalerweise über Booking.com den Urlaub im Hotel bucht, hat meistens auch eine andere Erwartung an Privatunterkünfte und Ferienwohnungen. Als Urlauber*in sollte man sich hier überlegen, welche Anforderungen man selbst hat. Legt man beispielsweise einen hohen Wert auf eine hohe Sauberkeit der Unterkunft, dann sollte man sich an Booking.com halten. Bei Airbnb findet man jedoch leichter Kontakt zu Menschen, die am Urlaubsort wohnen, weshalb die Reise über Airbnb deutlich lockerer ist.

Ein Screenshot von der Booking.com Startseite

Booking.com – aufgenommen am 11.04.2022

Viele Nutzer*innen haben Angst vor Betrug bei der Online-Buchung, sowie dass der Kundenservice nicht erreichbar ist. Dies ist aber bei Booking.com und Airbnb nicht der Fall. Beide Kundenservices funktionieren einwandfrei und sind arrangiert. Um einem Betrug entgegenzuwirken empfiehlt sich die gesamte Abwicklung über die Online-Portale abzuschließen, denn dann ist die Bezahlung beispielsweise dokumentiert. Entscheidet man sich Bar vor Ort zu bezahlen, ist die Rückverfolgung nicht möglich.

Ein Screenshot von der Booking.com Startseite

airbnb.de – aufgenommen am 11.04.2022

Beide Buchungs-Portale wollen natürlich eine Provision von den Besitzer*innen der Privatunterkünfte. Möchte man, dass die Besitzer*innen das Geld komplett erhalten, dann sollte man über das Hotel direkt buchen.

Hotelzimmer im Internet anbieten - Neue Vertriebswege für die Hotelbranche

Ein Zimmer über Booking.com oder Airbnb zu vermieten gehört wegen der Digitalisierung für viele Hotels und Ferienunterkünfte bereits zum Tagesgeschäft. Denn nahezu die gesamte Urlaubsplanung findet im Netz statt. Denn zum Teil fängt die erste Urlaubsidee im Netz an: „Freund*in X war letzten Monat weg und die Urlaubsbilder in den sozialen Netzwerken waren so schön. Da muss ich auch hin!“. Selbiges mit Reise- und Ausflugszielen, welche auf Facebook empfohlen werden, bis zur Buchung, welche komfortable auf dem Sofa gemacht werden kann.

Unter dieser Entwicklung leiden vor allem Reisebüros, denn die Urlauber*innen wollen natürlich auch auf die Empfehlungen von Freunden eingehen und eigene Recherchen zum geplanten Traumurlaub anzugehen. Dabei stößt man zwangsläufig auf die Plattformen booking.com und Airbnb.

4 Herausforderungen bei der Apartmentvermietung auf Booking.com oder airbnb

Bei der Online-Buchung des Urlaubs über Booking.com und Airbnb sollten einige Dinge beachtet werden, damit man den Traumurlaub problemlos genießen, sowie erholt zurück nach Hause kommt.

  1. Je nach Bedürfnis sollte man entscheiden, welche Plattform geeigneter ist. Booking.com eignet sich besonders für die Hotelbuchung, während Airbnb geeigneter für Privatunterkünfte, wie beispielsweise Ferienwohnungen, ist.
  2. com und Airbnb fordern beide eine Provision. Bei Airbnb liegt diese bei 3% und bei Booking.com bei 15-30%
  3. Zahlt man die Unterkunft bar am Urlaubsende, kommt es oftmals zu Betrug. Deshalb bitten Booking.com und Airbnb die Abwicklung über die Apps vorzunehmen
  4. Sollte ein Problem vorliegen, sind die Kundenservices beider Buchungsplattformen sehr gut und hilfsbereit bei Problemen der Gastgeber*innen, sowie der Urlauber*innen.

Ferienwohnung vermieten: Booking.com oder Airbnb - diese Optionen stehen Ihnen zu Verfügung

Wenn man eine Ferienwohnung besitzt, ist es kaum möglich diese zu vermieten ohne auf Online-Buchungen zurückzugreifen. Deshalb bieten sich Airbnb und Booking.com zur Vermittlung an. Hierbei ist zu beachten, dass die Plattformen ursprünglich verschiedene Zielgruppen hatten. Airbnb war ursprünglich nur zur Vermittlung von Privatunterkünften. Da man zum Teil beispielsweise eine Matratze im Wohnzimmer der Besitzer*in mieten konnte, sind die Menschen, welche über Airbnb ihren Urlaub buchen meist offener.

Anders verhält sich das mit Booking.com, denn diese Plattform war ursprünglich auf Hotels ausgerichtet. Die Urlauber*innen auf Booking.com haben daher höhere Erwartungen an Qualität, Sauberkeit, Ausstattung und Komfort.

Der Branchenführer Airbnb & Booking.com im Detail

Booking.com

Weltweit größter Hotelsvergleichsportal 

Airbnb

Weltweit größter Anbieter für Privatpersonen

Der größte Vorteil der Airbnb gegenüber Booking.com hat sind die deutlich niedrigeren Gebühren. Airbnb fordert nur etwa 3% des Übernachtungspreises, während Booking.com 15-30% fordert.

Außerdem kann man auf Airbnb mit den Gästen chatten. Dabei kann man selbst schauen, ob die Person, die die Unterkunft buchen möchte, zu den eigenen Vorstellungen passt. Dies kann man bei Booking.com nicht.

Airbnb ist für Urlauber und Vermieter deutlich günstiger.

Anbieter im Vergleich - Airbnb oder Booking.com

Airbnb
Airbnb
Booking.com
Wie viele Unterkünfte haben Booking.com oder Airbnb im Angebot?
5,6 Millionen Untekünfte bei Airbnb
2,6 Millionen Unterkünfte bei Booking.com
Booking.com oder Airbnb - wer hat wieviel Reichweite?
Allein in Deutschland wird der organische Traffic von airbnb.de auf 3 Mio Klicks im Monat geschätzt
Allein in Deutschland wird der organische Traffic von airbnb.de auf 18 Mio Klicks im Monat geschätzt
Wie viel Provision nehmen Booking.com und Airbnb pro Buchung?
3%
15-30%
Wie ist der Kundenservice von Booking.com oder Airbnb?
Kundenservice funktioniert gut, rufen auch an Feiertagen zurück
Kundenservice ist vielschichtiger, funktioniert gut
Welche zusätzlichen Services bieten Booking.com oder Airbnb?
Flüchtlingshilfe, Aktivitätsvorschläge für den Urlaub und Zuhause
Flüchtlingshilfe, Blog über Urlaubsreisen mit Vorschlägen für zb. Veganern, Foren zum Austausch über den Urlaub

*Alle Werte beziehen sich auf die von Booking.com oder Airbnb veröffentlichen Daten aus dem Jahr 2021/2022

**Alle Preise und Prozente beziehen sich auf die von Booking.com oder Airbnb veröffentlichen Daten aus dem Jahr 2021/2022

Unser Tipp: Eine Unterkunftsmanagmentsoftware wie Smoobu bietet Ihnen eine Synchronisation der Kalender zwischen den beiden Buchungsportalen. So aktualiseiren Sie Ihr Angebot auf verschiedenen Portalen mit nur einem Klick.

Unser Fazit: Booking.com oder Airbnb - als Privatvermieter haben Sie die Qual der Wahl

Beide Unternehmen funktionieren sehr gut. Bei Buchung und als Vermieter sollte man sich daran orientieren, welche Erwartungen man an den Urlaub bzw. den Urlauber hat. Keine der beiden Seiten ist schlechter als die Andere, jedoch sprechen beide Seiten verschiedene Personengruppen an. Das sieht man eben auch am Preis.

Hohlebach Mühle Außenbereich

Außergewöhnliche Übernachtung im ländlichem Charme

Übernachtung an der Hohlebach Mühle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.